WAC vs. AHTC 3:2 (2:1) Tore: Benedikt König, Dominik Stricker 2; Dominik Monghy, Lars Wilckens
Und es begab sich wie folgt: Lockere Spannung legt sich Montag, ca. 14.00 Uhr, über das Hockeystadion. Es geht eigentlich um nichts, aber es ist doch Europacup und … wer verliert schon gern. Die Mannschaften gehen zum Aufwärmen. Da das vorherige Spiel ins 7m-Schießen geht, ist noch kein Platz auf dem großen Feld. Was tun AHTC und WAC? Man geht auf den kleinen Platz und wärmt gemeinsam auf. Synchrone Strecksprünge ind hellblau und rot, welch ein Bild! Auch die Fernsehstationen treffen am frühen Nachmittag ein, die Europameister der beiden Mannschaften sind begehrte Objekte. Der Anpfiff, nachdem dann die Matchvorbereitung doch nach Farben getrennt wurde, erfolgt und WAC legt los. 3 Torchancen und bis zu Minute 6 dauert es, dann stellt Benedikt König auf 1:0 für WAC. AHTC schlägt zurück, doch Dominik Monghy und Philip Greutter scheitern an Philippe Thiltges im WAC-Tor. Der WAC übernimmt wieder das Kommando und es bedarf erneut 3 Torchancen, dann steht es 2:0 – Dominik Stricker war am richtigen Ort. In der 20. Minute dann ein Rückschlag für den WAC: Benedikt König bricht sich den Finger, ist sich darüber aber gar nicht im Klaren und kommt in der zweiten Hälfte wieder zum Einsatz. Zu Verletzungen sei aber auch gesagt: der AHTC gibt Peter Proksch und Armin Stremitzer von Anfang an vor, Markus Graser spielt mit einem blau leuchtenden Daumen. Das Spiel wogt nun hin und her, in Minute 23 zeichnet sich Philippe Thiltges bei einer Ecke gleich 3x aus. Doch in der 29. Minute ist es soweit, Dominik Monghy verkürzt nach AHTC-Angriff über links auf 1:2. Damit geht es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel will Robert Buchta die Entscheidung für den WAC herbeiführen, bis Minute 39 scheitert er jedoch zweimal an Luki Graser. Anders der AHTC. Nach einem dynamischen Angriff setzt Lars Wilckens energisch nach und erzielt per Nachschuss den Ausgleich, das 2:2. Nun verliert das Spiel an Fahrt, die Mannschaften belauern sich, wohl auch, weil das 4tägige Turnier an den Kräften zehrt. 20 Minuten lang vergibt der WAC lediglich 2 Ecken, während der AHTC bei seinen drei Chancen die Kugel nicht an Philippe Thiltges vorbeibringt. Dann Minute 66: Otto Bischoff setzt sich mit Lupfer über links durch, dringt in den Kreis, spielt auf und Dominik Stricker ist zur Stelle, er drückt den Ball über die Linie und der WAC führt 3:2. Der AHTC fightet augenblicklich zurück. Die 4 verbleibenden Minuten reichen, um noch eine tolle Torchance herauszuspielen (Wolfgang Laminger bei einem scharfen Ball in den Kreis knapp zu spät) und eine Ecke zu holen („Mauki“ Gerö setzt den Ball knapp daneben). So erschallt der Schlusspfiff, der WAC ist Sieger und darf sich auf die Fahnen heften, den Aufstieg erspielt zu haben. Wer in der nächsten Saison in der Champions Trophy spielen wird, ist offen, jedenfalls der Meister.