WAC – Dinamo VSM (UKR) 4:3 (1:1) Tore: Georg Jelinek, Matthias Podpera, Dominik Stricker, Otto Bischoff
Ein Sieg muss her im letzen Gruppenspiel gegen die Ukrainer, sonst ist der Platz im Aufstiegsspiel dahin. Den Ukrainern hingegen reicht schon ein Unentschieden. Der WAC ist sich dieser Tatsache bewusst, denn schon in den ersten 5 Minuten kommt der WAC 3x gefährlich vor das gegnerische Tor. Langsam fängt sich Dinamo, kann aber keine reellen Torchancen herausspielen, WAC bleibt mit der Taktik „lange Bälle in die Spitze“ die gefährlichere Mannschaft. Bis zur 20. Minute: da verlieren die Österreicher wieder einmal den Ball allzu leicht im Spielaufbau, der schnelle Gegenstoß führt zum 0:1 für die Ukrainer. Wie reagiert der WAC? Mit dem postwendenden Ausgleich, ein Ball wird zurück an den Kreisrand gelegt und Georg Jelinek schlägt volley und staubtrocken ins Tor. Doch nun verliert der WAC das Momentum. Das Offensivspiel schläft ein, in den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte drängt Dinamo den WAC hinten hinein, doch Philippe Thiltges hält mit 4 Parade sein Tor sauber. Alles offen, die 2. Halbzeit beginnt. Christoph Binder erhält in Minute 42 einen Zeitausschluss und die Überzahl wird von den Ukrainern genutzt. Eine kurze Ecke findet den Weg ins WAC-Tor, 1:2. Und 4 Minuten später die Katastrophe – Ballverlust im Aufbau, der ukrainische Stürmer setzt sich über links energisch durch, schupft zur Mitte und via Schulter lenkt sich der WAC-Schlussmann den Ball selber ins Tor. 1:3 und nur noch 20 Minuten Zeit für 3 Tore. Und nun packt der WAC die Brechstange aus. Es hagelt scharfe Bälle in den ukrainischen Schusskreis, doch Glück stellt sich nicht ein. 13 Minuten vor Schluss: Otto Bischoff wille es wissen, tankt rechts durch, dringt in den Kreis ein, bringt den Ball irgendwie am Tormann vorbei, Matthias Podpera schiebt ins leere Tor. 2:3. Die Brechstange scheint an der richtigen Stelle angesetzt zu sein, die Wende ist eingeläutet. 11 Minuten vor Schluss: kurze Ecke für WAC, drüber. 10 Minuten vor Schluss: der Schiedsrichter gibt eine lächerliche Ecke für Dinamo, doch die wird von den WAC-Verteidigern abgelaufen. 5 Minuten vor Schluss: ein scharfer Ball in den Kreis, Diminik Stricker „gichelt“ hin und lenkt den Ball am Tormann vorbei, 3:3. 4 Minuten vor Schluss: Foul an Otto Bischoff im Kreis, der Verteidiger geht mit gelb hinaus, doch aus unerfindlichen Gründen gibt es nur kurze Ecke, nicht 7 Meter für WAC. Die Ecke wird abgelaufen. 3 Minuten vor Schluss: ein scharfer Ball in den Kreis wird abgelenkt, doch der ukrainische Torhüter hält. 2 Minuten 30 vor Schluss: Kurze Ecke für WAC, doch die wird vertändelt. 2 Minuten vor Schluss: warum auch immer, der Schiedsrichter nimmt eine von ihm verhängte Ecke für den WAC zurück, gibt bloß Freischlag für WAC. 1 Minute 50 vor Schluss: aus diesem Freischlag bringt der WAC den Ball über 3 Stationen in den Kreis und Otto Bischoff wuchtet den Ball über die Linie – 4:3 für WAC, ein brüllender WAC-Spielerturm bildet sich. Nur noch 1 Minute 30 herunterzuspielen, kein Problem! Kein Problem? Weit gefehlt. 20 Sekunden vor Schluss: Dinamo erhält noch eine kurze Ecke zugesprochen. Die Zeit läuft runter, also Ecke nach der Spielzeit. Die Ecke kommt gut raus, der Schütze ist früh dran, spannt sich auf, lässt ein präzises Geschoss halbhoch auf die linke Ecke schnellen. Doch Philippe ist zur Stelle, wirft sich, pariert den Schuss und stellt den Aufstiegsplatz endgültig sicher. WAC ist morgen um 15.15 Uhr im Einsatz. Bilder zum Spieltag unter http://picasaweb.google.com/103368700126977675205